Emissionshandelspflichtige Unternehmen in Europa

 

Die 12.000 größten Treibhausgas-Emittenten Europas sind dem verpflichtenden Emissionshandel (EHS) unterstellt und müssen den zuständigen Behörden jährlich Emissionsberechtigungen im Umfang ihrer effektiven Emissionen abgeben. Eine solche Teilnahme am Emissionshandelssystem bringt komplexe Vorgaben und potenziell hohe Kosten mit sich. Die betroffenen Unternehmen benötigen deshalb eine belastbare Strategie, um ihre Emissionshandelspflicht effizient zu erfüllen. First Climate unterstützt seit über 15 Jahren Unternehmen unterschiedlicher Branchen bei der Formulierung und Erfüllung ihrer emissionshandelsbezogenen Ziele und Vorgaben.

 

Unsere Analysen schaffen Klarheit

First Climate ist der Partner Ihrer Wahl für die Erfüllung der technischen Anforderungen des europäischen und schweizerischen Emissionshandels. Wir unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Analysen zur Situation sowie aktuellen Trends in den verschiedenen CO2-Märkten und begleiten Sie während des kompletten Compliance-Zyklus:

  • Erstellung des Überwachungsplans
  • Jährliche Emissionsberichterstattung und Mitteilungen zum Betrieb
  • Anträge für Strompreiskompensationen
  • Berechnungen und Zuteilungsanträge für Neuanlagen und Kapazitätserweiterungen

 

Emissionshandel ist unser Kerngeschäft

Unsere Experten kennen den Emissionshandel sowohl aus Sicht des Gesetzgebers als auch aus Sicht der betroffenen Unternehmen. Von Beginn weg haben uns Regierungsbehörden für die Definition der gesetzlichen Leitplanken zu Rate gezogen. Gleichzeitig haben wir zahlreiche Unternehmen in Europa und in der Schweiz strategisch zum Thema EHS beraten und ihnen den Zugang zum Handel mit Emissionsberechtigungen und Minderungszertifikaten ermöglicht.

 

Und wie weiter nach 2020?

Die Europäische Kommission präsentierte im Juli 2015 einen Legislativvorschlag für eine Revision des EU-Emissionshandelssystems für die Zeit nach 2020. Bis 2030 müssen die gesamten Emissionen der EU gegenüber 1990 um mindestens 40% reduziert werden. Als Beitrag zur Erreichung dieses Ziels sollen die emissionshandelspflichtigen Unternehmen ihre Emissionen ab 2020 um jährlich 2.2% absenken (aktuell 1.74%). Auch für die Gratis-Ausstattung der betroffenen Unternehmen mit Emissionsberechtigungen schlägt die EU-Kommission ein verfeinertes Verfahren vor. Zentrales Kriterium ist dabei die Gefahr, dass ein Unternehmen aufgrund der Emissionshandelspflicht seine Tätigkeit in ein Land außerhalb Europas verlagert (sogenanntes „Carbon Leakage“).