Innovative und zielgerichtete Klimaschutzprogramme – ein Erfolgsmodell

First Climate entwickelt und betreut mehrjährige Programme für die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen im In- und Ausland. Die Förderung erfolgt überwiegend erfolgsabhängig über den Kauf von CO2-Zertifikaten. Dadurch wird höchste Effizienz beim Einsatz der Fördermittel gewährleistet.

Klimafreundliche Düngung – Minderung von Lachgasemissionen in der Landwirtschaft

Der Einsatz von Stickstoffdüngern ist mit erheblichen Emissionen von Lachgas verbunden. Dieses entsteht als Nebenprodukt bei der Umwandlung des Stickstoffs durch Bodenbakterien. Lachgas ist ein starkes Treibhausgas.

In der Schweiz betreut First Climate ein mehrjähriges Programm zur Minderung der landwirtschaftlichen Lachgasemissionen. Die Erlöse aus dem Verkauf der erzielten Emissionsminderungen werden verwendet, um klimafreundliche Stickstoffdünger verbilligt an Landwirte abzugeben.

Erfahren Sie mehr über unser Programm zur Lachgasminderung in der Schweizer Landwirtschaft >>

Deponiegasprogramm Lateinamerika der Stiftung Klimarappen

Aufgrund der tiefen Marktpreise für CO2-Zertifikate können CDM-Projekte zur Reduktion von Deponiegas nicht mehr kostendeckend betrieben werden. Auf zahlreichen Abfalldeponien in Lateinamerika sowie anderen Regionen wurden diese Projekte daher gestoppt. In der Folge entweichen die stark klimaschädlichen Treibhausgase wieder in die Atmosphäre.

Um eine kontinuierliche Verminderung von Treibhausgasemissionen aus diesen Projekten zu gewährleisten, hat die Schweizer Stiftung Klimarappen First Climate mit der Durchführung eines Förderprogrammes beauftragt. Das Programm läuft von 2016 bis 2020 und richtet sich an kleine bis mittlere Deponien in Lateinamerika. Dabei kauft First Climate im Auftrag der Stiftung die durch den Betrieb von Fackeln erzielten Emissionsreduktionen (CER) zu einem kostendeckenden Preis.

Weitere Angaben zum Klimaschutzprogramm und zur Stiftung Klimarappen finden Sie hier.>>

Deponiegasprogramm Schweiz der Stiftung KliK

Die Deponierung von Abfällen mit organischen Anteilen wie Hausmüll und Klärschlamm ist in der Schweiz seit dem Jahr 2000 verboten. An einer Vielzahl von Standorten entweicht jedoch weiterhin klimaschädliches Methan aus dem Abbau des bereits deponierten Materials. Die energetische Nutzung dieses Gases und die Vernichtung in einer gewöhnlichen Deponiegasfackel sind aufgrund der geringen Methankonzentrationen häufig weder möglich noch gesetzlich vorgeschrieben.

Im Rahmen eines maßgeschneiderten Förderprogramms ermöglicht die Stiftung KliK die Minderung dieser Emissionen auf zahlreichen Deponien durch den Kauf von zertifizierten Emissionsminderungen. Dabei kommen zwei Technologien zur Anwendung: die verstärkte Belüftung des Deponiekörpers zur Verminderung der Methanbildung sowie die Verbrennung des Methans in speziellen Schwachgasfackeln. First Climate hat die Stiftung Klik bei Entwicklung des Klimaschutzprogrammes methodisch unterstützt und begleitet nun dessen Umsetzung.

Weitere Angaben zum Förderprogramm und zur Stiftung Klik finden Sie hier. >>