Der PRG Live Entertainment Award (LEA) zählt zu den bedeutendsten Kulturpreisen Deutschlands. Im Rahmen einer Galashow werden jährlich in Frankfurt am Main etablierte und neue Größen der deutschen Live-Unterhaltung ausgezeichnet. Gekürt werden u.a. die besten Tourneen, Festivals, Konzerte und Shows sowie Veranstalter und Künstlermanager.  Im zweiten Jahr in Folge haben sich die LEA-Verantwortlichen für eine Klimaneutralstellung der Veranstaltung entschieden und beweisen damit erneut, dass sich Nachhaltigkeit und Live-Entertainment verbinden lassen.  

Anlässlich der 12. Verleihung des Live Entertainment Awards trafen am 03.04.2017 rund 1.400 Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik in der Frankfurter Festhalle zusammen, um mit den Preisträgern zu feiern. Sie erwartete ein hochkarätiges Live-Musik-Programm mit Auftritten von Udo Lindenberg und Max Giesinger.

Die Organisatoren des PRG LEA freuen sich über die hohe Besucherzahl und die gelungene Veranstaltung. Dennoch sind sie sich bewusst, dass Veranstaltungen stets mit klimaschädlichen CO2-Emissionen einhergehen. Bereits zum zweiten Mal in Folge haben sie sich daher entschlossen, den PRG LEA mit Unterstützung durch First Climate klimaneutral zu stellen.

Durch den Einsatz von LED-Lichttechnik und energiesparende Maßnahmen und Umbauten in den Spielstätten konnten der Verein LEA-Live-Entertainment-Award-Committee und die Production Resource Group, die hinter dem LEA-Award stehen, in den vergangenen Jahren bereits deutliche Verbesserungen in Sachen Energieeffizienz erzielen. Durch die Organisation, die An- und Abreise der Teilnehmer und Besucher, durch Materialtransporte, den Energieverbrauch vor Ort, das Catering, die Unterbringung der Künstler und Mitwirkenden sowie durch die Erstellung von Printmaterialien entstehen jedoch unweigerlich Treibhausgase, die nicht oder nur schwer reduziert werden können.

Im Bereich Energieversorgung der Gala setzten die LEA-Verantwortlichen in diesem Jahr erstmals auf grünen Strom. Um die verbleibenden Emissionen auszugleichen, engagieren sie sich für ein Klimaschutzprojekt zur Versorgung indischer Familien mit sauberem Biogas sowie für ein Wasserkraftprojekt im indischen Himachal Pradesh. Die durch die Projekte generierten Emissionseinsparungen gleichen im Gegenzug die Emissionen des LEA aus.

Laut First Climate CEO Sascha Lafeld setzt der LEA damit ein wichtiges Zeichen: „Allein in Deutschland zählen wir über dreißig Millionen Konzertbesuche pro Jahr. Wir erkennen zwar deutlich, dass das Thema Klimaschutz für Veranstalter und Besucher immer mehr an Bedeutung gewinnt. Das Einsparpotenzial in diesem Bereich ist jedoch weiterhin enorm. Das Klimaschutzengagement der LEA-Organisatoren hat daher einen wichtigen Symbolcharakter und sensibilisiert die Branche noch stärker für ihren CO2-Fußabdruck.“