First Climate-Programm ermöglicht sauberes und effizientes Kochen

Gemeinsam mit dem Projektpartner Impact Carbon hat First Climate ein Programm zur Modernisierung von Schulküchen im ländlichen Uganda entwickelt. Durch die Einrichtung eines Fonds zur Vergabe von Mikrokrediten ermöglicht es das Programm den Schulen, ihre Küchen zu modernisieren und dadurch Brennstoff und Emissionen zu sparen. Die ersten drei Schulen haben ihre neuen Herde jetzt in Betrieb genommen.

„Mit den neuen Herden gelingt die Zubereitung der Speisen viel schneller, sie sparen Brennstoff und das Personal in der Küche ist nicht mehr länger der Hitze und dem Rauch ausgesetzt, wie es in der alten Küche Fall war“, freut sich Asumani Mpaata, Leiter der Iganga Parents Secondary School, einer der drei Schulen, die von First Climate und Impact Carbon mit neuen Herden ausgestattet wurden.

Förder-Fonds für die Küchenmodernisierung

Das Kochöfen für Schulküchen-Programm basiert auf einem sogenannten revolving fund. First Climate hat dabei die Anschubfinanzierung für das Projekt zur Verfügung gestellt. Schulen in Uganda, die ihre Schulküche modernisieren und auf effiziente Kochherde umrüsten lassen möchten, können sich die erforderliche Summe aus dem Fonds als Kredit auszahlen lassen. Impact Carbon kümmert sich dann mit seinen Projektpartner vor Ort um die betriebsbereite Installation der neuen Kochöfen und übernimmt in den Folgejahren die Gewährleistung für den reibungslosen Betrieb. Die Kreditsumme können die Schulen aus der Ersparnis bei den Brennstoffkosten nach und nach zurückzahlen. Anschließend steht dann wieder die volle Fondssumme zur Verfügung und das Projekt kann auch auf weitere Schulen ausgeweitet werden.

„Dadurch entsteht eine echte Win-Win-Situation, denn einerseits profitieren die Schulen von einer dramatischen Verbesserung der Koch- und Küchensituation und natürlich von der massiven Ersparnis bei den Brennstoffkosten, und andererseits werden durch den reduzierten Holzverbrauch und die verringerten Emissionen auch Klima und Umwelt nachhaltig entlastet“, erklärt First Climate CEO-Sascha Lafeld.

Schulleiter Francis X. Kyasa von der Midland Highschool freut sich über die Verbesserungen in der Schulküche.

Schulspeisung hat große Bedeutung

Besondere Relevanz erhält das Projekt vor dem Hintergrund der großen Bedeutung, die die Schulspeisung in Uganda generell hat. Für viele Kinder ist das Mittagessen in der Schule die einzige Möglichkeit, eine warme Mahlzeit zu erhalten und nicht selten auch eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Schulbesuch überhaupt möglich ist. „Die Koch-Situation ist in vielen Schulen in Uganda der Bedeutung des Schulessens in keiner Weise angemessen“, sagt Lafeld. „Oft wird unter freiem Himmel und über offenem Feuer gekocht. Wo ein Küchengebäude vorhanden ist, fehlt oft ein funktionierender Abzug, sodass das Küchenpersonal permanent Hitze und gesundheitsschädlichem Rauch ausgesetzt ist.“

Gemeinsamer Einsatz für bessere Schulküchen

„Wir wollten dazu beitragen, an dieser Situation etwas zu ändern. Mit Impact Carbon haben wir dafür einen erfahrenen und kompetenten Projektpartner an unserer Seite, mit dem wir im Rahmen des Uganda Cook Stoves-Projektes bereits seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, so Lafeld. „Wir freuen uns über die positiven Rückmeldungen, die wir aus unseren ersten drei Projektschulen erhalten haben und werden uns dafür einsetzen, dass noch möglichst viele weitere Schulen in Uganda Zugang zu zeitgemäßen und effizienten Kochmöglichkeiten erhalten.“