Finanzierung von Emissionsminderungs- und Anpassungsmaßnahmen

Der Begriff Klimafinanzierung bezeichnet im weiteren Sinne sämtliche von der öffentlichen Hand und Privaten eingesetzten Finanzmittel für Klimaschutz auf internationaler, nationaler und subnationaler Ebene. In der klimapolitischen Diskussion kommt jenen Geldern eine besondere Rolle zu, die von den Industrieländern zu Gunsten wirtschaftlich schwächerer Länder bereitgestellt werden.

Ziel der Klimafinanzierung ist die Förderung einer emissionsarmen Entwicklung sowie die Unterstützung bei der Anpassung vor dem Hintergrund der lokalen Gefahren des Klimawandels. Der 2010 gegründete „Green Climate Fond“ (GCF) soll beispielsweise als einer der Hauptkanäle für multilaterale Finanztransfers dienen und bis zum Jahr 2020 mit jährlich 100 Milliarden Dollar ausgestattet werden.

Dank langjähriger Erfahrung behalten wir bei First Climate den Überblick über die Geldflüsse im Klimabereich sowie über die aktuellen Entwicklungen in der Klimapolitik auf internationaler und nationaler Ebene.

 

Effiziente und effektive Klimafinanzierung

Im Bereich Klimafinanzierung bieten die Finanzexperten von First Climate strategisch-konzeptionelle Beratungsdienstleistungen zu den folgenden Themen:

  • Strukturierung von Finanzierungsprogrammen
  • Konzeption und Evaluation konkreter Instrumente
  • Analysen zu Finanzströmen aus Geber- und Empfängersicht

 

Konzeption geeigneter Instrumente

Der effiziente Einsatz der knappen Klimafinanzmittel erfordert eine maßgeschneiderte Ausgestaltung der betreffenden Instrumente. First Climate hat umfangreiche praktische Erfahrung, nicht nur in der Konzeption, sondern auch als Manager verschiedener Finanzierungsinstrumente. Dazu gehören CO2-Fonds und -programme („results-based finance“) ebenso wie Garantiefonds. Deshalb kennen wir die Anforderungen unserer Investoren genauso wie die Bedürfnisse der Empfängerseite – die ideale Voraussetzung für eine professionelle Beratung.

 

Den Privatsektor einbeziehen – mit öffentlichen Mitteln

Alles deutet darauf hin, dass die Ausgaben für Klimaschutz in den nächsten Jahren stark steigen werden. Zum Beispiel hat die Internationale Energieagentur vorgerechnet, dass bis 2035 rund 16.9 Billionen Dollar in die Stromerzeugung und Übertragung investiert werden müssen, um der wachsenden Energienachfrage gerecht zu werden. Erneuerbare Energien sollen dabei rund 60% der Investitionen ausmachen. Doch wie können öffentliche Mittel dabei helfen, diese enormen Investitionen auszulösen?

Ein aktuelles Beispiel ist das Garantieprogramm zur Förderung der Selbstversorgung mit erneuerbarer Energie für Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in Chile. First Climate unterstützte im Auftrag der chilenischen Behörden und der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die detaillierte Konzeption eines Garantiefonds, welcher die Vergabe von Bankdarlehen an solche Projekte fördern wird. Derartige Fonds könnten auch in anderen Ländern einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der erneuerbaren Energien leisten.