Klimapolitik fortlaufend optimieren

Für die Regierungen der Industrieländer ist die Weiterentwicklung ihrer klimapolitischen Instrumente eine fortlaufende Aufgabe. Spätestens seit dem Pariser Abkommen stellt sich auch für die Regierungen der übrigen Länder die Frage, wie die vorgelegten nationalen Beiträge zum Schutz des globalen Klimas kostengünstig und zeitgerecht zu erreichen und vertiefen sind. Dabei können sie von den Erfahrungen jener Länderprofitieren, die schon früh Politikinstrumente für den Klimaschutz eingeführt haben, beispielsweise:

  • Emissionshandelssysteme (Cap & Trade)
  • CO2-Abgaben
  • Förderinstrumente wie Einspeisetarife oder projektbasierte CO2-Zertifikate (Baseline & Credit)
  • Gesetzliche Standards
  • Freiwillige Zielvereinbarungen mit Industriebranchen und Unternehmen

 

Beratung und Analysen für Regierungen und Organisationen

Entscheidungsträger in Europa und weltweit profitieren von unserer umfangreichen Erfahrung bei der Konzeption und Umsetzung maßgeschneiderter klimapolitischer Instrumente. Die Palette unserer Dienstleistungen umfasst unter anderem:

  • Beratung zu den internationalen Erfahrungen mit verschiedenen Instrumenten und deren Zusammenspiel
  • Quantitative Wirkungsanalysen
  • Unterstützung beim Aufbau institutioneller Kapazitäten (capacity building)

 

Wir haben Klimapolitik von Anfang an mitgeprägt

Die Schweiz unterhält seit über zehn Jahren ein ausgeklügeltes System von ineinander greifenden Klimaschutzinstrumenten. Die Experten von First Climate haben von Anfang an zum Auf- und Ausbau dieses Systems beigetragen und kennen es im Detail. Deshalb sind wir in der Lage, interessierte Stellen im Ausland an den wertvollen Erfahrungen aus der Schweizer Klimapolitik teilhaben zu lassen.

 

… in Finnland zum Beispiel

Ende 2012 wurde klar, dass die im Rahmen des Kyoto-Protokolls etablierten CO2-Marktmechanismen in Europa mittelfristig stark an Bedeutung verlieren. Der CO2-Markt sollte sich nur noch im Rahmen des Europäischen Emissionshandels (EHS) abspielen. Den einzelnen Mitgliedstaaten steht es aber grundsätzlich frei, eigene Mechanismen für den projektbasierten CO2-Handel umzusetzen.

In dieser Zeit beauftragte uns das Finnische Ministerium für Umwelt, die Design-Optionen für ein inländisches, projektbasiertes CO2-Handelssystem aufzuarbeiten. Mit Fokus auf die Sektoren Transport, Gebäude und Landwirtschaft analysierten wir die vergleichbaren bestehenden und geplanten Systeme und leiteten daraus Empfehlungen ab – sehr zur Zufriedenheit der finnischen Regierung.