500.000 energieeffiziente Kochherde verkauft

Das Uganda Cookstoves-Projekt ist eine Erfolgsstory: Seit 2006 fördert das von First Climate unterstützte Gold Standard-Projekt die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen in Uganda. Diese sparen im Vergleich zu den traditionellen Feuerstellen bis zu 50 Prozent Brennstoff und tragen damit gleichzeitig zur Entlastung der Umwelt und zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen vor Ort bei. Mit dem Verkauf des 500.000. Kochers hat das Projekt jetzt einen weiteren Meilenstein erreicht. 

Ausgehend von der Metropolregion Kampala ist das Projekt in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen und hat dabei beachtlichen sozio-ökonomischen Mehrwert generiert. So haben die effizienten Kochherde bislang die Freisetzung von rund 3,5 Millionen Tonnen klimaschädlicher CO2-Emissionen und den Verbrauch von rund 630.000 Tonnen Holzkohle verhindert. Rechnerisch wurde dadurch die Abholzung von rund 9,6 Millionen Bäumen vermieden.

Außerdem tragen die effizienten Kocher entscheidend dazu bei, die Schadstoffbelastung der Atemluft in den Hütten und Häusern im ländlichen Uganda zu senken und damit das Risiko von gefährlichen Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und Augen-Erkrankungen nachhaltig zu senken. Und nicht zuletzt haben die Haushalte, die sich für die Anschaffung eines neuen Kochofens entschieden haben durch die verminderten Brennstoffkosten bislang einen Gesamtbetrag von rund 136 Millionen US-Dollar eingespart – viel Geld, das jetzt unter anderem für den Schulbesuch der Kinder, die Gründung einer Existenz oder für die Gesundheitsvorsorge zur Verfügung steht.

„Mit dem Uganda Cookstoves Projekt verbindet uns eine jahrelange, enge Partnerschaft. Wir freuen uns über den Erfolg dieses wichtigen Projektes und möchten gemeinsam mit unseren Kunden dazu beitragen, dass schon bald die Marke von 600.000 verkauften Kochern geknackt wird“, gratuliert First Climate CEO Dr. Sascha Lafeld.

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